2025 - Freiwillige Feuerwehr Schwendi

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Abteilungshauptversammlung
02-02-2025

Bericht: www.schwaebische.de

Hochwasser sorgt für mehr Einsatzstunden bei der Schwendier Feuerwehr

47 Mal wurde die Freiwillige Feuerwehr Schwendi im letzten Jahr zu Einsätzen alarmiert. Mit einer Mannschaftsstärke von 54 Aktiven, davon zwei Frauen, leistete die Feuerwehr zuverlässig Hilfe. Diese summierte sich auf 2003 Einsatzstunden, deutlich mehr wie 2023. Ein Grund dafür: der tagelange Einsatz beim Juni-Hochwasser.
In der Statistik der Freiwilligen Feuerwehr Schwendi wird das Hochwasserereignis im Juni als ein großer Unwettereinsatz geführt. Tatsächlich waren es innerhalb von drei Tagen 50 verschiedene Einsatzstellen, wo die Hilfeleistung der Feuerwehr, übrigens im Zusammenspiel mit anderen Wehren und Hilfsorganisationen, gefragt war. „Dieses Wochenende bleibt uns allen lange in Erinnerung“, sagte Kommandant Christoph Seifried bei der Abteilungshauptversammlung der Schwendier Feuerwehr.
Und als die Feuerwehraktiven nach diesem kräftezehrenden Einsatzmarathon mit den Aufräumarbeiten beschäftigt waren, wurden sie abends noch zu einem herausfordernden Dachstuhlbrand in Bußmannshausen gerufen. Insgesamt waren es im Jahre 2024 acht Brandeinsätze, die von der Schwendier Feuerwehr bekämpft werden mussten. Die doppelte Anzahl von Einsätzen, nämlich 16, registrierte die Wehr bei der Alarmierung durch Brandmeldeanlagen. Falsche Alarme waren dabei, aber auch Einsätze, bei denen frühzeitig Entstehungsbrände erkannt und dadurch größere Schäden abgewendet wurden.
Ihr Können stellte die Feuerwehr zudem im Rahmen der technischen Rettung bei sechs Verkehrsunfällen unter Beweis, bei zehn Unwetterereignissen waren die Feuerwehraktiven schnell an Ort und Stelle. „Die geforderten Zeiten und Einsatzstärken konnten wir 2024 einhalten, das Zusammenspiel mit den anderen Gemeinde-Abteilungen und der Stützpunktfeuerwehr Laupheim funktionierte einwandfrei“, dankte Christoph Seifried seiner Mannschaft und den Beteiligten. Eingeschlossen darin auch das DRK und der ASB, mit denen bei Einsätzen und dar-über hinaus reibungslos zusammengearbeitet wird.
Damit die verschiedenen Tätigkeiten im Alarmfall zügig und gekonnt von der Hand gehen, hatte die Feuerwehr 26 Proben über das Jahr verteilt auf dem Dienstplan. 1199 Stunden wurden dafür investiert. Der Fortbildungswille der Aktiven war im Jahre 2024 stark ausgeprägt, 21 Anmeldungen bei neun Lehrgängen (1001 Stunden) verzeichnete die Wehr. Alles in allem leistete die Schwendier Feuerwehr im letzten Jahr 6663 Stunden an ehrenamtlichem Engagement, berichtete Schriftführer Ralf Stöhr. Eine äußerst bemerkenswerte Zahl, steckt dahinter doch immer die permanente Bereitschaft, für das Wohl der Gemeinde und der Bürger einzutreten.
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