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Tag der offenen Tür 2015

                     

Die Freiwillige Feuerwehr Schwendi hat mit einigen hundert Besuchern in entspannter Atmosphäre gefeiert: Beim Tag der offenen Tür lotste die Sonne am Sonntag viele Gäste zum Gerätehaus, wo Unterhaltung, Informationen und beste kulinarische Versorgung eine perfekte Mischung boten.
„Es passte alles“, kommentierte Kommandant Thomas Stanossek den Verlauf der Tagesveranstaltung treffend. Auch einige benachbarte und befreundete Feuerwehren waren mit Abordnungen in Schwendi vertreten.
Einiges an Feuerwehr- und Rettungstechnik hatten die Veranstalter aufgeboten, um den Besuchern einen Überblick über die im Einsatz wichtigen Gerätschaften zu bieten. Auch Technik von anno dazumal war zu sehen: eine Magirus-Tragkraftspritze aus dem Jahr 1942. Während sie schön längst ausgemustert ist, stand wenige Meter daneben das nagelneue Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 20 der Freiwilligen Feuerwehr Laupheim. Dessen Fahrer Florian Alt und zwei weitere Laupheimer Feuerwehrmänner klärten interessierte Besucher über die schier unendlichen Einsatzmöglichkeiten dieses Fahrzeuges – für kurze Zeit war das gleiche Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Ochsenhausen am Sonntag vor Ort in Schwendi – auf.
Überhaupt waren die Besucher technikaffin, stellte Kommandant Stanossek fest. Technische Details und die Anwendungsmöglichkeiten im Ernstfall der jeweiligen Fahrzeuge wurden oft nachgefragt. Dies galt auch für das ausgestellte DRK-Katastrophenschutzfahrzeug und die drei ASB-Rettungsfahrzeuge.
Selbst beim eigenen Tag der offenen Tür blieb die Schwendier Feuerwehr nicht von einem „Einsatz“ verschont. Ein besorgter Bürger hatte in der Nähe einer Brücke eine Katze im Rotfluss entdeckt. Mit Signal und Besatzung verließ das Schwendier Löschgruppenfahrzeug LF 16/12 das Fest, um wenig später wieder zurückzukehren. Die Katze hatte sich offenbar selbst gerettet und war wohlauf.
Die Möglichkeiten, Eigenaktivität zu entwickeln, nutzten vor allem die kleinen Besucher beim Schwendier Feuerwehrtag. Mit einem kleinen Feuerwehrschlauch konnten sie Zielspritzen üben, die große Flamme des Feuer-Trainers mit einem Feuerlöscher ersticken und in der Hüpfburg herumtollen. Dort ereignete sich dann auch ein simulierter Unfall, was eine Spontan-Idee von Tanja Weiner, der Lehr-Rettungsassistentin beim ASB Orsenhausen-Biberach, war. Um einem Jungen mit einem Fußbruch zu helfen, bat sie die anderen Kinder um Unterstützung. Diese packten bei der Schaufeltrage mit an, legten den Verletzten behutsam auf die fahrbare Trage und schoben in ihn den bereitstehenden Krankentransportwagen. Darin durften sie den Verletzten „auf der Fahrt ins Krankenhaus“ begleiten. „Die Kinder haben fürsorglich mitgeholfen und sind begeistert“, schwärmte Tanja Weiner hernach.
Von dem Tag der offenen Tür war der neue ASB-Geschäftsführer Markus Eckhardt angetan. „Ihr habt eine schöne Veranstaltung“, lobte er gewissermaßen bei seinem Antrittsbesuch das Engagement der Schwendier Feuerwehr. Diese war mit etwa 55 Helfern im Einsatz. Mitglieder der Jugendfeuerwehr Wain-Schwendi, die aktiven Feuerwehrmänner und deren Partnerinnen waren fleißig.

(Quelle: Schwäbische Zeitung)

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