2020 - Feuerwehr Schwendi

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2020

Einsätze

06

06  --  25.02.2020 – Brandeinsatz – B4
Fahrzeuge FF Schwendi:
Florian Schwendi 1/19 – MTW
Florian Schwendi 1/44 – LF
Florian Schwendi 1/72 – KEF
Besatzung: 18
Alarm:  06:06 Uhr



Die Feuerwehr Schwendi wurde heute um 06:06 Uhr zu einer ausgelösten BMA (Brandmeldeanlage) in einem Industriebetrieb alarmiert. Nach der Erkundung des betroffenen Gebäudes und der Untersuchung der ausgelösten Melderlinie konnte kein Feuer/Rauch festgestellt werden.
 
Im Einsatz waren: FF Schwendi, WF Weishaupt, Polizei


05

24.02.2020 – Brandeinsatz – B4
Fahrzeuge FF Schwendi:
Florian Schwendi 1/19 – MTW
Florian Schwendi 1/44 – LF
Florian Schwendi 1/72 – KEF
Besatzung: 18
Alarm:  20:36 Uhr


 
Die Feuerwehr Schwendi wurde heute um 20:36 Uhr zu einem Brandeinsatz in einem Industriebetrieb alarmiert. Ein Mitarbeiter bemerkte einen Kabelbrand in einem Bodentank für Medien- und Stromversorgung, er alarmierte die Feuerwehr. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle ab, klemmte die defekte Steckdose ab. 2 Angriffstrupps standen mit angeschlossener Leitung bereit, um im Brandfall schnell eingreifen zu können. Die Brandstelle wurde mit einer Wärmbildkamera kontrolliert.
 
Im Einsatz waren: FF Schwendi, WF Weishaupt, FF Laupheim, ASB-Notfallrettung, Polizei


04

24.02.2020 – Technische Hilfe – TH1 – Türöffnung
Fahrzeuge FF Schwendi:
Florian Schwendi 1/19 - MTW
Florian Schwendi 1/72 - KEF
Besatzung: 8
Alarm:  02:18 Uhr

Die Feuerwehr Schwendi wurde heute um 02:18 Uhr zur Türöffnung nach Dietenbronn alarmiert. Eine Person war gestürzt und befand sich in einer hilflosen Lage. Sie verständigte mit dem Hausnotruf die Leitstelle, diese alarmierte die Feuerwehr und die Notfallrettung. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle verschaffte sich die Feuerwehrwehr Zugang zur Wohnung. Der Rettungsdienst konnte so schnell der Person helfen.
 
Im Einsatz waren: FF Schwendi, ASB-Notfallrettung


03

10.02.2020 – Technische Hilfe – TH1 – Unwettereinsätze
Fahrzeuge FF Schwendi:
Florian Schwendi 1/19 - MTW
Florian Schwendi 1/44 - LF16/12
Besatzung: 24
Alarm:  03:49 Uhr
 
 
Die Feuerwehr Schwendi wurde heute um 03:49 Uhr zu mehreren Unwettereinsätzen alarmiert.
Der Orkan Sabine hatte im Bereich Schwendi für zahlreiche umgestürzte Bäume und abgedeckte Hausdächer gesorgt. Ebenfalls waren immer wieder Verkehrsteilnehmer mit ihren Fahrzeugen in Waldgebieten eingeschlossen und mussten von der Feuerwehr befreit werden. Im Gemeindegebiet wurden daraufhin alle Straßen, die durch Wälder führten, für den Verkehr gesperrt.
Der Führungsstab des Landkreises Biberach ordnete eine Einsatzbereitschaft in den Gerätehäusern an, diese wurde um 12:30 Uhr aufgelöst.
Die Feuerwehr Schwendi war in dieser stürmischen Zeit über 8,5 Stunden für die Bevölkerung im Einsatz!
 
Sturmtief „Sabine“ hinterlässt seine Spuren
1400 Notrufe gehen in der Leitstelle ein – Führungsstab koordiniert die komplexe Einsatzlage
Hunderte Notrufe erreichen die Leitstelle, mehrere wichtige Straßen sind blockiert und die Feuerwehren haben viel zu tun – das Sturmtief „Sabine“ hat am Montag seine Spuren auch im Landkreis Biberach hinterlassen. Doch die Schäden fallen vermutlich geringer aus, als zunächst angenommen. Trotzdem haben Einsatzkräfte, Pendler und Grundstücksbesitzer die Auswirkungen zu spüren bekommen.
Da liegt sie auf dem Hausdach, entwurzelt durch die Wucht des Sturmtiefs: eine der vier Tannen im Garten der Biberacher Familie Holz. „Wir haben das gar nicht so richtig mitbekommen, es war die ganze Nacht so laut“, erzählt Margit Holz. Als sie um fünf Uhr morgens aus dem Fenster gesehen hat, sah sie was passiert ist. Ihr Mann Martin ist am Morgen aufs Dach geklettert und hat Äste entfernt. „Den Dachdecker haben wir schon verständigt, aber die haben im Moment viel zu tun“, sagt Martin Holz. So dürfte es mehreren Einwohnern in der Region ergehen.
Die Einsatzkräfte und Straßenmeistereien sind zu diesem Zeitpunkt schon im Dauereinsatz. Umgestürzte Bäume, abgedeckte Dächer oder umgewehte Bauzäune heißen beispielsweise die Ereignisse, die in der Integrierten Leitstelle Biberach disponiert werden. Zwischenzeitlich nehmen neun Mitarbeiter – im Regelbetrieb sind es zwischen zwei und drei Kräfte – die Notrufe entgegen. Von Mitternacht bis 16 Uhr waren es insgesamt 1400 Anrufe, wie der DRK-Geschäftsführer Michael Mutschler erläutert. 235 Einsätze arbeiteten die Wehren im Kreis ab.
Koordiniert werden die Feuerwehren vom Führungsstab, der sich in den DRK-Räumen in Biberach zusammengefunden hat. Die Verantwortlichen priorisieren die hereinkommenden Notrufe nach Dringlichkeit. Das Technische Hilfswerk unterstützt die Akteure. An der Spitze sind bis zu 60 Feuerwehrabteilungen mit rund 700 Feuerwehrleute im Einsatz.
Besonders heftig trifft der Sturm die Regionen um Biberach: Bad Schussenried, Ochsenhausen/Illertal und Laupheim. Im Illertal werden auch Strommasten beschädigt, wodruch es zeitweise zu Stromausfälen kommt. Im Raum Riedlingen zeigte eine Tabelle am späten Morgen noch wenige Einsätze der örtlichen Wehren. Zwischenzeitlich herrscht für die Feuerwehrkameraden Sitzbereitschaft. „Dadurch ersparen wir den Einsatzkräften unnötige Anfahrtswege“, so der stellvertretende Kreisbrandmeister Klaus Merz. Um die Mittagszeit wird die Sitzbereitschaft nach und nach genauso aufgelöst wie der Führungsstab.
Während in den Schulen durchaus einige Kinder fehlten, sah es bei den Betrieben anders aus. „An den Handtmann-Standorten in Biberach sind nahezu alle Mitarbeiter zur Arbeit erschienen, vereinzelt kam es zu Verspätungen“, teilt das Unternehmen mit. Ähnlich ist die Situation bei Boehringer Ingelheim: „Es gibt derzeit keine gravierenden Auswirkungen durch das Sturmtief, der Betrieb läuft ganz normal weiter.“
Dabei war der Arbeitsweg für die Angestellten durchaus beschwerlich. Gegen Mittag meldet das Landratsamt immer noch elf gesperrte Straßen im Kreis Biberach. Immer wieder weisen Schilder die Autofahrer darauf hin: Hier ist wegen umgestürzter Bäume kein Durchkommen. Für einige wenige kommt dieser Hinweis zu spät. So kollidierte laut Polizei ein 55-Jähriger zwischen Eichen und Laubach mit einem Baumstamm. Er bleibt unverletzt. Bei Attenweiler prallt ein Fahrzeug gegen einen Baum – zwei leicht Verletzte lautet die Bilanz. Inwiefern am Dienstag wieder alle Straßen befahrbar sind, ließ das Landratsamt offen. Für die Feuerwehren und Straßenmeistereien sei es am Montag teilweise zu gefährlich gewesen, die gesperrten Streckenabschnitte zu begehen. Wer mit der Bahn unterwegs war, musste mit starken Beeinträchtigungen rechnen. Erste Züge erreichten die Bahnhöfe wie Bad Schussenried und Biberach erst wieder in den Nachmittagsstunden. Bis dahin herrschte auf den Schienen Stillstand.
Meiden sollten die Bürger in den kommenden Tagen die Wälder. „Viele Äste sind jetzt locker und Bäume instabil“, sagt Biberachs Stadtförster Markus Weisshaupt. Es bleibe noch stürmisch, sodass es zu weiteren Schäden kommen könne. Wie hoch der Schaden am Wald ist, könne nur geschätzt werden. Er hoffe, dass es am Ende maximal bei etwa 10000 Festmetern Sturmholz bleibe: „Schäden sind da, aber im Moment ist es noch nicht so gravierend wie bei Sturm ,Niklas‘ im April 2015.“ Diese Auffassung teilt auch der Kreisforstamtsleiter Hubert Moosmayer. „Sabine“ sei weniger bedrohlich, als etwa die Orkane „Vivian/ Wiebke“ (1990) oder „Lothar“ (1999).
Bis alle Schäden wie bei Familie Holz aufgeräumt und repariert sind, wird es noch einige Zeit dauern. Die Einsatzkräfte zeigten sich am Nachmittag erleichtert, dass die Region glimpflich davon gekommen ist. „Für eine solche Wetterlage würde ich das Einsatzaufkommen als normal bezeichnen“, sagt Michael Mutschler. Die neue Technik in der Leitstelle und die Zusammenarbeit der vielen Akteure habe „wunderbar funktioniert“. Der Biberacher Feuerwehrkommandanten, Florian Retsch, zog ebenfalls ein positives Fazit. „Es gab für die Einsatzkräfte einige gefährliche Situationen aufgrund umstürzender Bäume“, erläutert der Kommandant. „Alle sind unverletzt geblieben.“

Die Ereignisse vom Sturmtag können sie mit Videos und Bildern nachsehen unter www.schwäbische.de/sturm2020-bc

Bericht szon.de


02 

05.02.2020 – Brandeinsatz – B2 – Brennender PKW freistehend
Fahrzeuge FF Schwendi:
Florian Schwendi 1/19 - MTW
Florian Schwendi 1/44 - LF16/12
Florian Schwendi 1/72 – KEF
Besatzung: 24
Alarm:  21:53 Uhr
 

 
Die Feuerwehr Schwendi wurde heute um 21:53 Uhr, gemeinsam mit der Feuerwehr Wain, zu einem brennenden Pkw alarmiert. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle stand der Pkw im Motorraum bereits im Vollbrand. Zusammen mit der Feuerwehr Wain wurde mit 2 Angriffstrupps die Brandbekämpfung durchgeführt. Die Landstraße zwischen Schwendi und Wain war für die Lösch- und Bergungsmaßnahmen 2 Stunden komplett gesperrt. Aufgrund der kalten Witterung gefror das Löschwasser auf der Straße, die Straßenmeisterei wurde verständigt und streute die Verkehrsfläche mit Streusalz ab. Es wurden an der Einsatzstelle entsprechende Warnhinweise für die Verkehrsteilnehmer aufgestellt.
 
Im Einsatz waren: FF Schwendi, FF Wain, ASB-Notfallrettung, Abschleppdienst, Polizei Laupheim


01


28.01.2020 – Technische Hilfe – TH3 – Unwettereinsatz Dach abgedeckt
Fahrzeuge FF Schwendi:
Florian Schwendi 1/19 - MTW
Florian Schwendi 1/44 - LF16/12
Besatzung: 16
Alarm:  11:22 Uhr
 
Aufgrund eines starken Gewittersturmes hat sich ein Trapezblechdach gelöst und drohte auf ein Gebäude bzw. die Straße zu stürzen. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehr an der Einsatzstelle und die durchgeführte Erkundung, war die Lage nicht ganz so schlimm als gemeldet. Die Feuerwehr Sießen im Wald konnte die Einsatzstelle allein abarbeiten, die restlichen Kräfte konnten den Einsatz auf der Anfahrt abbrechen. 
 
Im Einsatz waren: FF Schwendi, FF Sießen im Wald, FF Orsenhausen, FF Laupheim, Polizei

 
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