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25.01.2020 Abteilungshauptversammlung FF Schwendi

Die Feuerwehrleute haben alle Einsätze gemeistert

Freiwillige Feuerwehr Schwendi registriert mehr Brände und schwere Verkehrsunfälle – Rückblick auf 2019



Blickten am vergangenen Samstag auf 2019 zurück: Stephen Wagner vom Kreisfeuerwehrverband, Bernd Hader, Gabriel Pfohmann, Marvin Lutz, Kai Laib, Christian Holzschuh, Rainer Segmehl, Thomas Zielmann, Bürgermeister Wolfgang Späth und Kommandant Thomas Stanossek (von links). (Foto: BEB)

Die zuverlässige und kompetente Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr Schwendi war 2019 bei 31 Einsätzen gefragt. Im Vergleich zu den vergangenen Jahren haben dabei die Brandeinsätze (11) deutlich zugenommen. Auch bei der Schwere der Verkehrsunfälle (6) wurde eine Veränderung registriert. Am Ende des Jahres 2019 zählte die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Schwendi 55 aktive Frauen und Männer.
„Die Anforderungen an uns bei den Einsätzen waren hoch“, sagte Kommandant Thomas Stanossek bei der Jahreshauptversammlung am Samstag über die geleisteten Hilfseinsätze. Wenn die Feuerwehr rausgefahren ist, „dann ging es um etwas.“ Die Einsatzmannschaft habe dabei alles gemeistert, wir können auf uns alle stolz sein, zeigte sich der Kommandant zufrieden mit der erbrachten schnellen Hilfe zum Wohle der Bürger.

Mit Schicksalen konfrontiert

Stanossek erinnerte daran, dass die Feuerwehrangehörigen bei den Einsätzen auch mit menschlichen Schicksalen konfrontiert wurden. Zwei Tote, sieben schwer- und drei mittelschwerverletzte Personen waren zu beklagen. Die Feuerwehr selber hatte 2019 im Einsatzdienst einen verletzten Kameraden zu verzeichnen.
Welche Einsatzanforderungen bei den 31 Einsätzen zu bewältigen waren, ging aus dem ausführlichen Bericht von Schriftführer Ralf Stöhr hervor. Er listete die Einsätze chronologisch auf. Seine Statistik ergab unter anderem: Verkehrsunfälle (6), Hochwasser/Sturm (2), Türöffnung (2), Ölspur (3), Brandmeldeanlage (3), Brandeinsätze (11), Brandnachschau (2) und ein Fehlalarm (BMA). Summiert ergab dies bei allen Einsätzen zusammen 1090 erbrachte Stunden der Hilfe.
Um für diese Einsätze ausbildungstechnisch gewappnet zu sein, investierte die Freiwillige Feuerwehr Schwendi 1906 Stunden in die Probenarbeit. 26 Proben standen das Jahr über auf dem Plan. Einen vollzähligen Probenbesuch erreichten: Joachim Arb, Lukas Beckmann, Tobias Grötzinger, Josef Hänn, Max Hänn, Christian Holzschuh, Daniel Holzschuh (sogar drei Jahre hintereinander), Günther Knaak, Marvin Lutz, Albin Mauz, Gabriel Pfohmann, Walter Ruf, Christoph Seifried, Ralf Stöhr, Thomas Wieland und Thomas Stanossek. An Seminaren und Lehrgängen auf Kreis- und Landesebene war die Schwendier Feuerwehr mit 28 Kräften vertreten und erfolgreich im Abschluss. „Durch diese Weiterbildungen erlernen wir nicht nur unser Handwerk, sondern können uns stetig den neuen Anforderungen anpassen“, unterstrich Stanossek die Bedeutung dieser Kurse.
Überall zu Stelle
Präsent war die Feuerwehr neben ihrer eigentlichen Aufgabe mit zusätzlichen Diensten in der Öffentlichkeit. Maibaumstellen, Kinderferienprogramm, Tag der Offenen Tür, Verkehrsregelungen und Hüttenaufbau beim Adventsmarkt: Überall trat die Feuerwehr positiv in Erscheinung.

Rückblick auf Aktivitäten

Dass der kameradschaftliche Part bei all den Aufgaben und Anstrengungen im Jahresgeschehen seinen Platz haben muss, ist selbstverständlich. Von diversen Aktivitäten auf diesem Gebiet berichtete Ralf Stöhr. Mit dabei in den meisten Fällen auch die 19 Mitglieder der Altersabteilung. Deren Obmann Xaver Lerch informierte aber auch von interessanten Programmpunkten, die speziell für die ehemaligen Einsatzkräfte organisiert worden waren.
Sehr viel Organisation und Aufwand stecken hinter den Aktivitäten der Jugendfeuerwehr Schwendi-Wain. Nicht umsonst kümmerten sich im letzten Jahr 23 Jugendbetreuer um den Feuerwehrnachwuchs (37 Jugendliche, davon vier Mädchen). Sieben von ihnen, so berichtete Jugendfeuerwehrwart Rainer Segmehl letztmalig, konnten in die Einsatzabteilungen der jeweiligen Ortswehren aufgenommen werden.

Plus in der Kasse

Zum insgesamt positiven Geschehen rund um die Feuerwehr Schwendi in 2019 passte dann bei der Versammlung auch der erfreuliche Blick in die Kameradschaftskasse. Kassierer Gabriel Pfohmann vermeldete ein kleines Plus in der Bilanz für 2019.
Mit Worten der Anerkennung für die wichtige Arbeit der Feuerwehr sparte Bürgermeister Wolfgang Späth nicht. „Jeder hofft man braucht sie nicht, aber alle sind froh dass es sie gibt“, würdigte er die vielen freiwillig geleisteten Stunden. Nicht nur bei den Einsätzen, sondern auch bei den anderen ehrenamtlichen Tätigkeiten durch Feuerwehr-Angehörige. „Ich möchte eine weiterhin gut aufgestellte Feuerwehr“, signalisierte der Bürgermeister die Unterstützung durch die Kommune auch in Zukunft.
Die Personalien auf einen Blick
Ernennungen, Beförderungen und Ehrungen: Bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Schwendi standen bei diesem Tagesordnungspunkt etliche Aktive im Mittelpunkt.

Personelles...

Andrea Thimian hat das Probejahr durchlaufen und wurde jetzt zur Feuerwehrfrau ernannt. Als neue Truppführer leisten ab sofort Christian Holzschuh, Lukas Beckmann und Nils Kötzer Dienst in der Feuerwehr. Mit Max Hänn und Stefan Beckmann hat die Schwendier Wehr zwei weitere Atemschutzgeräteträger. Motorsägenführer dürfen sich in Zukunft Christian Holzschuh, Dominik Heinz und Matthias Georg nennen. Marvin Lutz wurde zum Gruppenführer ernannt und zum Löschmeister befördert. Sage und schreibe zehn neue Kräfte haben sich für den Dienst in der Feuerwehr entschieden. Teilweise rücken sie aus der Jugendfeuerwehr auf in die Reihen der Aktiven, teilweise sind es Quereinsteiger. Bürgermeister Wolfgang Späth beförderte folgende Personen zum Feuerwehrmann/zur Feuerwehrfrau in der Probezeit: Alicia Breitinger, Matthias Fick, Klaus Müller, Christoph Ott, Manuel Ruf, Franziska Sax, Moritz Schwarz, Christopher Strobel, Felix Wiedmann und Tobias Zumpe. Eine Beförderung zum Oberfeuerwehrmann erhielt Christian Holzschuh, Hauptfeuerwehrmann ist nun Kai Laib.
Für eine 15-jährige aktive Dienstzeit wurde Gabriel Pfohmann mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Bronze ausgezeichnet. Diese Ehrung wurde auch Bernd Hader zuteil. Zusätzlich erhielt er vom Kreisfeuerwehrverband in Person von Stephen Wagner die Ehrenspange in Silber, unter anderem für sein zehnjähriges Engagement als Kleiderwart der Feuerwehr.
Gründungsmitglied (im Jahre 2001), Betreuer (ab 2006) und zuletzt acht Jahre Leiter der Jugendfeuerwehr Schwendi-Wain war Rainer Segmehl. Im Dezember hatte er dieses Amt an Matthias Grimm abgegeben. Für seine Verdienste um den Aufbau und die Förderung der Jugendfeuerwehr wurde Rainer Segmehl am Samstag besonders gedankt. Seine Leistungen um den Feuerwehrnachwuchs wurden aber auch mit einer Ehrung gewürdigt. Thomas Zielmann, Kreisjugendfeuerwehrwart, überreichte die Ehrennadel in Gold vom Verband Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg.

Bericht und Bild: szon.de (beb)
 

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