2019 aktuell - Feuerwehr Schwendi

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20.01.2018 - 32 Einsätze: „ein normales Jahr“

Hauptversammlung blickt auf das Jahr 2018 zurück



Die Geehrten der Feuerwehr Schwendi  
Etliche Feuerwehrmänner wurden für lange Dienstzeit und für besondere Leistungen geehrt: (v.l.) Alfons Christ (Kreisfeuerwehrverband), Simon Arb, Bürgermeister Günther Karremann, Joachim Arb, Walter Ruf, Josef Hänn, Thomas Wieland, Markus Lerch, Tobias Grötzinger, Joachim Miller, Ralf Stöhr, Rainer Segmehl und Kommandant Thomas Stanossek. Es fehlt Bernd Hader. (Foto: Bernd Baur)

Zu 32 Einsätzen wurde die Freiwillige Feuerwehr Schwendi im vergangenen Jahr alarmiert. „Ein normales Jahr“, ordnete Kommandant Thomas Stanossek diese Beanspruchung im Vergleich mit anderen Jahren bei der Hauptversammlung am Samstag in der Florianstube ein. Im Einsatz- und Übungsdienst hatte die Feuerwehr keine Verletzten zu beklagen, auch keine größeren Unfälle traten auf. Für den Kommandanten auch eine erfreuliche Nachricht.
Tagesverfügbarkeit vorhanden 44 Mann im aktiven Dienst zählte die Feuerwehr im letzten Jahr. Die Tagesverfügbarkeit sei noch in Ordnung gewesen, geforderte Zeiten und Einsatzstärken konnten eingehalten werden, berichtete Stanossek. Auch weil die Arbeitgeber die Feuerwehrmänner hierfür freistellen. Die sechs Kommandanten aller Schwendier Feuerwehren trafen sich zu insgesamt 34 Sitzungen. Thema war hier auch die neue Alarm- und Ausrückeordnung (AAO), die auf Kreisebene am 26. Februar in den Probebetrieb geht.
Ein bedarfsgerechter Einsatz der Feuerwehrangehörigen bei Hilfs- und Notsituationen steht hierbei unter anderem im Vordergrund. Erleichtert wird die Verwaltungsarbeit bei der Feuerwehr inzwischen durch ein neues Computerprogramm „syBOS“. Personal, Einsätze, Fahrzeuge, Dienste, Material und Lehrgänge können nun auf einer Plattform verwaltet werden. Bis diese jedoch stand, mussten die Zuständigen bei der Schwendier Feuerwehr viele Stunden aufbringen. Schriftführer Ralf Stöhr hatte den Zeitaufwand in den verschiedenen Bereichen genau erfasst. Er berichtete von insgesamt 4000 geleisteten Stunden. 2475 waren es für Sitzungen, Versammlungen und dem technischen Dienst. 1525 Stunden absolvierten die Wehrmänner bei Proben und Veranstaltungen. Noch nicht eingerechnet sind hier aber die Einsatzstunden für Hilfe vor Ort. Diese bezifferten sich 2018 auf 587 Stunden. Die 32 Einsätze gliederten sich auf: Verkehrsunfall (3), Hochwasser/Sturm (7), Türöffnung (3), sonstige technische Hilfe (2), Ölspur (1), Brandmeldeanlage (11 Fehl- und Täuschungsalarme), Brandeinsätze (5). Um für die Bewältigung aller Aufgaben gewappnet zu sein, führte die Feuerwehr 26 Proben durch – bei einer durchschnittlichen Beteiligung von 70 Prozent.
Aus der gemeinsamen Jugendfeuerwehr Schwendi-Wain schlossen sich im letzten Jahr fünf Nachwuchskräfte den aktiven Einsatzabteilungen an. 45 Jugendliche, darunter vier Mädchen, wurden in der Jugendwehr betreut und ausgebildet. Davon, so berichtete Jugendfeuerwehrwart Rainer Segmehl, waren 13 aus dem Zentralort Schwendi. Die feuerwehr-technische Ausbildung erfolgte in 22 Übungen, darüber hinaus freute sich der Nachwuchs über anderweitige Aktivitäten wie etwa das Zeltlager. Für dieses Jahr steht bei der Jugendfeuerwehr Schwendi-Wain eine besondere Aufgabe an: Sie wird den kreisweiten Sportpokal-Wettbewerb in Wain ausrichten.
Die Altersabteilung in Schwendi zählt zurzeit 19 Mitglieder. Sie absolvierten im letzten Jahr ein interessantes Programm, berichtete Obmann Xaver Lerch. Den Zuwachs der Kameradschaftskasse, die Gabriel Pfohmann führt, nahm die Feuerwehr zufrieden zur Kenntnis.
Bei seinen Dankesworten hob Kommandant Thomas Stanossek den bald ausscheidenden Bürgermeister Günther Karremann hervor: „Sie sind in all den Jahren immer hinter der Feuerwehr gestanden.“ Mit einer kleinen Anmerkung, dass im vollen Feuerwehrgerätehaus kein Platz mehr für die Unterbringung von Geräten und Ausrüstung ist, deutete Stanossek auf einen aktuellen Wunsch der Feuerwehr hin. „Der Wunsch, das Gerätehaus zu erweitern, kommt jetzt knapp“, entgegnete Bürgermeister Karremann mit einem Lächeln.

Der fleißigen Feuerwehr Schwendi dankte er letztmals in seiner Eigenschaft als Bürgermeister für die Einsatz- und Fortbildungsfreudigkeit. Er informierte, dass der Gemeinderat bei der Klausurtagung Gelder für Ersatzbeschaffungen bei der Feuerwehr in den Haushalt 2019 eingestellt hat. Die Gemeinde muss dabei auch auf die neue AAO reagieren. „Wir müssen 100 000 Euro für neue Funkmeldeempfänger investieren“, sagte Karremann. Mit einem Grußwort dankte Stephen Wagner, Kommandant der Weishaupt-Werkfeuerwehr, für das „hervorragende Miteinander“ der Feuerwehren.
Zahlreiche Ehrungen
Ehrungen für lange Dienstzeit und die Übernahme von Sonderfunktionen, aber auch Beförderungen nach bestandenen Lehrgängen erhielten etliche Schwendier Feuerwehrmänner bei der Hauptversammlung am Samstag. Mit Josef Hänn wurden ein „Urgestein“, so Bürgermeister Karremann und ein „wichtiges Rad“ im System der Feuerwehr, so Kommandant Stanossek, für seine 25-jährige aktive Dienstzeit ausgezeichnet. Er erhielt das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber.
Als Gruppenführer bei den Einsätzen präsent, im Feuerwehrausschuss aktiv: Josef Hänn leistet neben der eigentlichen Arbeit als ehrenamtlicher Feuerwehrmann noch mehr. Mit viel Engagement, Zuverlässigkeit und einer unbeschreiblichen Hingabe widmet er sich seit vielen Jahren dem Amt des Geschäftsführers der Florianstuben. „Hier trägst du mit gutem Service zum Wohlbefinden der Kameraden bei“, lobte Kommandant Thomas Stanossek. Solche verdienten Feuerwehr-Angehörigen würdigt auch der Kreisfeuerwehr-Verband mit einer Ehrung. Dessen Geschäftsführer Alfons Christ überreichte Josef Hänn die Ehrenspange in Silber. Die gleiche Auszeichnung heftete Alfons Christ folgenden Feuerwehrmännern ans Revers ihrer Uniform: Bernd Hader, Markus Lerch, Walter Ruf und Ralf Stöhr.
Um das ehrenamtliche Engagement der Feuerwehr besonders zu würdigen, hat das Innenministerium eine neue Ehrungsstufe eingeführt. Für eine 15-jährige aktive Dienstzeit wird jetzt das Ehrenzeichen in Bronze verliehen.

Die erste Feuerwehrfrau

In Schwendi wurden erstmals die Feuerwehrmänner Joachim Arb, Simon Arb, Tobias Grötzinger, Bernd Hader, Joachim Miller, Rainer Segmehl, Thomas Stanossek, Ralf Stöhr und Thomas Wieland damit ausgezeichnet.
Als erste Feuerwehrfrau in der Schwendier Einsatzabteilung wird Andrea Thimian 2019 ihren Dienst aufnehmen. Die bereits ausgebildete Feuerwehrfrau ist nach wie vor Mitglied der Feuerwehr Oberholzheim. Da sie jetzt aber im Rathaus in Schwendi arbeitet, wird sie die Schwendier Wehr bei der Tagesverfügbarkeit unterstützen. Sie wurde ins Probejahr aufgenommen. Die Probezeit beendet haben Jens Bitterwolf, Max Hänn und Marian Fick. Sie sind nun Mitglieder der Einsatzabteilung im Range eines Feuerwehrmannes.
Die Ausbildung zum Truppmann haben Stefan Beckmann, Max Hänn und Marian Fick bestanden, neuer Truppführer ist Kai Laib. Gabriel Pfohmann wurde nach einem erfolgreichen Lehrgangsabschluss zum Gruppenführer ernannt und zum Löschmeister befördert. Oberlöschmeister ist jetzt Simon Arb. Lukas Beckmann (Oberfeuerwehrmann) sowie Raphael Heuer und Marvin Lutz (Hauptfeuerwehrmann) wurden ebenfalls befördert.
Als fleißige Probenbesucher in 2018 erhielten folgende Wehrmänner einen Einkaufsgutschein: Lukas Beckmann, Tobias Grötzinger, Josef Hänn, Christian Holzschuh, Daniel Holzschuh, Markus Lerch, Marvin Lutz, Gabriel Pfohmann, Walter Ruf, Christoph Seifried, Thomas Stanossek und Ralf Stöhr.
Sogar einen vollständigen Probenbesuch innerhalb der letzten drei Jahre haben Josef Hänn, Christian Holzschuh, Gabriel Pfohmann und Kommandant Thomas Stanossek erreicht.



Die Beförderten der Feuerwehr Schwendi
Ernennungen und Beförderungen wurden bei der Versammlung der Freiwilligen Feuerwehr Schwendi ausgesprochen an: (v.l.) Kai Laib, Gabriel Pfohmann, Marvin Lutz, Stefan Beckmann, Marian Fick, Max Hänn, Lukas Beckmann und Simon Arb.

Ehrungen für lange Dienstzeit und die Übernahme von Sonderfunktionen, aber auch Beförderungen nach bestandenen Lehrgängen erhielten etliche Schwendier Feuerwehrmänner bei der Hauptversammlung am Samstag.
Mit Josef Hänn wurden ein "Urgestein", so Bürgermeister Karremann und ein "wichtiges Rad" im System der Feuerwehr, so Kommandant Stanossek, für seine 25-jährige aktive Dienstzeit ausgezeichnet. Er erhielt das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber.
Als Gruppenführer bei den Einsätzen präsent, im Feuerwehrausschuss aktiv: Josef Hänn leistet neben der eigentlichen Arbeit als ehrenamtlicher Feuerwehrmann noch mehr. Mit viel Engagement, Zuverlässigkeit und einer unbeschreiblichen Hingabe widmet er sich seit vielen Jahren dem Amt des Geschäftsführers der Florianstuben. "Hier trägst du mit gutem Service zum Wohlbefinden der Kameraden bei", lobte Kommandant Thomas Stanossek. 

Solche verdienten Feuerwehr-Angehörigen würdigt auch der Kreisfeuerwehr-Verband mit einer Ehrung. Dessen Geschäftsführer Alfons Christ überreichte Josef Hänn die Ehrenspange in Silber. Die gleiche Auszeichnung heftete Alfons Christ folgenden Feuerwehrmännern ans Revers ihrer Uniform: Bernd Hader, Markus Lerch, Walter Ruf und Ralf Stöhr.

Um das ehrenamtliche Engagement der Feuerwehr besonders zu würdigen, hat das Innenministerium eine neue Ehrungsstufe eingeführt. Für eine 15-jährige aktive Dienstzeit wird jetzt das Ehrenzeichen in Bronze verliehen.

 
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